Euresponsible hat einen Katalog von 15 Kriterien aufgestellt, die Unternehmen erfüllen müssen, um sich im Euresponsible Index eintragen zu lassen. Der Katalog orientiert sich an international vorfindbaren Empfehlungen, ist aber bewusst einfach gehalten, um ihn für Unternehmen anwendbar zu machen. Denn auf die tatsächliche Implementierung von Nachhaltigkeitsvorhaben wird es letztlich ankommen, wenn wir einen besseren Markt etablieren wollen.

Bei der spezifischen Bewertung wird die Messlatte allerdings sehr hoch angelegt. Jedes Unternehmen soll in allen Bereichen über den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards wirtschaften. Damit handelt es vorbildlich.

Anforderungen an die Key Performance Indikatoren (KPIs) im Bereich Nachhaltigkeit:

  • gehen über gesetzliche Anforderungen hinaus
  • sind messbar
  • sind relevant
  • beruhen auf tatsächlicher Implementierung

Unternehmen müssen Belege für eine unternehmensweite Erfüllung der KPIs aufzeigen. Es kommt darauf an, dass Unternehmen die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen belegen können, Nachhaltigkeit intern und extern zu schaffen. Die Daten werden im Detail vertraulich behandelt, sollen aber verallgemeinert in der Index-Bewertung genannt werden.

 

SOZIALES

  • Unternehmen setzt sich aktiv für menschenwürdige Arbeitsverhältnisse ein
  • Unternehmen setzt sich für die Beseitigung von Diskriminierung ein
  • Unternehmen fördert eine arbeitnehmerfreundliche Arbeitsgestaltung
  • Unternehmen fördert soziale Projekte
  • Unternehmen setzt sich aktiv gegen Korruption ein

UMWELT

  • Unternehmen betreibt vorsorgenden Umweltschutz
  • Unternehmen fördert Umweltbewusstsein innerhalb des Unternehmens und der Gesellschaft
  • Unternehmen setzt sich für die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien ein
  • Unternehmen fördert ökologische Projekte (CC)
  • Unternehmen setzt sich aktiv für die Verringerung seines ökologischen Fußabdrucks ein

MARKTSTABILITÄT

  • Unternehmen führt ordnungsgemäß seine Steuern ab
  • Unternehmen zahlt Löhne über dem marktüblichem Niveau
  • Unternehmen produziert im Absatzmarkt
  • Unternehmen investiert in Arbeitsplätze in der EU
  • Unternehmen unterstützt die regionale Lieferkette, sodass größere Bestandteile der Wertschöpfungskette in der Region verbleiben